Ein Flachdach ist ein Dach mit geringer Neigung, dessen Wetterhaut in der Regel als geschlossene Dachabdichtung ausgeführt wird. Es kann ungenutzt, begehbar, begrünt, mit Technik oder Photovoltaik belegt sein und benötigt ein abgestimmtes Entwässerungs- und Wartungskonzept.
Was ist Flachdach? Funktion und Einordnung
Der Aufbau schützt das Gebäude trotz langsamerer Wasserableitung. Abdichtung, Dämmung, Dampfsperre, Gefälle, Entwässerung und Details wirken als System zusammen.
Anwendung in der Praxis
Tragkonstruktion und Gefälle werden hergestellt, darauf folgen je nach System Dampfsperre, Wärmedämmung, Abdichtung sowie Schutz- und Nutzschichten. Anschlüsse, Durchdringungen und Abläufe werden besonders sorgfältig eingebunden.
Aufbau und Systemvarianten
Typische Konstruktionen sind nicht belüftetes Dach, belüftetes Dach und Umkehrdach. Nutzungen reichen von Kies und Begrünung bis zu Terrassen, Technik- und Solardächern.
Worauf ist in der Praxis zu achten?
‚Flach‘ bedeutet nicht planlos gefällelos. Wasserführung, Notentwässerung, Windsog, Brandschutz und Wartungszugang sind früh zu planen; Details bestimmen maßgeblich die Dauerhaftigkeit.
Aktuelle Technik und Entwicklung
Die Flachdachrichtlinie liegt seit Januar 2026 in überarbeiteter Fassung vor. Retention, Solar-Gründächer und sichere Wartungswege prägen aktuelle Planungen.

