Im Dach- und Fassadenhandwerk wird überwiegend Titanzink als walzbares Baumetall verwendet. Es eignet sich für Dachrinnen, Fallrohre, Abdeckungen, Anschlussbleche und Falzdeckungen und bildet unter geeigneten Bedingungen eine schützende Patina.
Was ist Zink? Funktion und Einordnung
Das Metall ist gut form- und lötbar und ermöglicht langlebige, kleinteilige wie großflächige Blechdetails. Seine temperaturbedingte Längenänderung muss konstruktiv zugelassen werden.
Anwendung in der Praxis
Zinkbleche werden zugeschnitten, gekantet, gefalzt, gelötet oder mit Systemverbindern montiert. Untergrund, Trennlagen, Befestigung und Wasserlauf werden materialgerecht geplant.
Materialvarianten und Eigenschaften
Walzblanke, vorbewitterte und beschichtete Oberflächen sowie verschiedene Dicken und Halbzeuge sind verfügbar. Nicht jede Ausführung eignet sich für jeden Kontakt oder Untergrund.
Worauf ist in der Praxis zu achten?
Kontaktkorrosion, ungeeignete Bitumen- oder Holzschutzmittel, dauerhafte Feuchte und starre Befestigungen können Schäden verursachen. Herstellerhinweise und Fließrichtung von Niederschlagswasser sind zu beachten.
Aktuelle Technik und Entwicklung
Recyclingfähigkeit, vorbewitterte Oberflächen und PV-Klemmsysteme für Falzdächer prägen aktuelle Anwendungen von Titanzink.

