Ein Metalldach besitzt eine äußere Deckung aus Metallbahnen, Scharen, Tafeln oder Formelementen. Je nach System werden die Teile gefalzt, geklemmt, geschraubt oder als Paneele verbunden und auf einer geeigneten Unterkonstruktion befestigt.
Was ist Metalldach? Funktion und Einordnung
Metall übernimmt die wasserführende und gestalterische Dachhaut. Befestigung und Details müssen Windsog, Schall, Korrosion und temperaturbedingte Längenänderungen berücksichtigen.
Anwendung in der Praxis
Untergrund und Trennlage werden vorbereitet, Scharen oder Elemente eingeteilt und mit Fest- und Gleitpunkten montiert. Anschlüsse an Traufe, First, Ortgang und Durchdringungen werden handwerklich oder systemgebunden ausgeführt.
Aufbau und Systemvarianten
Werkstoffe sind unter anderem Titanzink, Kupfer, Aluminium, Edelstahl und beschichteter Stahl. Systeme reichen von Doppelstehfalz über Winkelstehfalz bis zu profilierten oder geklickten Elementen.
Worauf ist in der Praxis zu achten?
Metalle dürfen nicht beliebig kombiniert werden. Längenänderung, Kondensatführung, Untergrund, Befestiger und Blitzschutz müssen projektspezifisch abgestimmt werden.
Aktuelle Technik und Entwicklung
Falzgeklemmt montierte Photovoltaik kann Dachdurchdringungen vermeiden, wenn System, Statik und Falzbefestigung dafür nachgewiesen sind.

