Als Dachhaut wird die äußerste, unmittelbar der Witterung ausgesetzte Schicht eines Daches bezeichnet. Je nach Dachart kann sie aus einer Dachdeckung oder einer Dachabdichtung bestehen und umfasst damit unterschiedliche technische Wirkprinzipien.
Was ist Dachhaut? Funktion und Einordnung
Die Dachhaut schützt den darunterliegenden Dachaufbau vor Niederschlag, UV-Strahlung und mechanischen Einwirkungen. Der Begriff beschreibt die Lage und Funktion, nicht ein bestimmtes Material.
Anwendung in der Praxis
Bei Steildächern besteht sie meist aus überdeckten Deckwerkstoffen, bei Flachdächern aus einer geschlossenen Abdichtung oder einer darüberliegenden Schutz- beziehungsweise Nutzschicht.
Einheiten, Varianten und Einordnung
Mögliche Dachhäute sind Ziegel- und Dachsteindeckungen, Metall- oder Schieferdeckungen, Bitumen- und Kunststoffabdichtungen sowie begrünte oder bekieste Schutzaufbauten über der Abdichtung.
Worauf ist in der Praxis zu achten?
Im Artikel muss klar werden, dass Dachhaut kein Synonym nur für Dachdeckung ist. Wartung und Reparatur richten sich nach dem tatsächlich vorhandenen System.

