Die Dachneigung beschreibt den Winkel einer Dachfläche gegenüber der Waagerechten, meist in Grad oder Prozent. Sie beeinflusst Wasserabfluss, Deckungsart, Zusatzmaßnahmen, Raumnutzung, Schneeverhalten und die Eignung vieler Dachprodukte.
Was ist Dachneigung? Funktion und Einordnung
Die Neigung ist eine zentrale Planungsgröße für Deckung, Abdichtung und Entwässerung. Produktbezogene Regeldach- oder Mindestneigungen sind davon zu unterscheiden.
Anwendung in der Praxis
Die vorhandene Neigung wird gemessen oder aus Höhen- und Längenmaßen berechnet. Anschließend werden Werkstoff, Deckungsart, Zusatzmaßnahmen und Details darauf abgestimmt.
Einheiten, Varianten und Einordnung
Steile, flach geneigte und nahezu horizontale Dächer stellen unterschiedliche Anforderungen. Prozent und Grad dürfen nicht ohne Umrechnung gleichgesetzt werden.
Worauf ist in der Praxis zu achten?
Pauschale Grenzwerte sind riskant: Maßgeblich sind Produkt, Deckungsart, Nutzung, klimatische Beanspruchung und vereinbartes Regelwerk. Bei Änderungen müssen auch Anschlüsse und Entwässerung geprüft werden.

